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Schumacher-Managerin zu Mick: "Formel 1 ist weit weg ein Thema"
10.04.2016 14:06
O-Töne 1-5 Sabine Kehm, Managerin Familie Schumacher- "Mick ist mit den Erwartungen ins Wochenende gegangen, hier eine gute Leistung abzuliefern. Aber dass es so gut läuft, war für uns alle überraschend und total klasse."- "Es war ein großer Schritt vom Kart in den Formel-Sport, nicht nur sportlich, sondern auch für seine Persönlichkeit. Jahrelang außerhalb der Öffentlichkeit zu sein und dann plötzlich den Schritt in die Öffentlichkeit zu machen, ist nicht so einfach." - "Jetzt ist er natürlich ein Jahr älter, ein ganzes Jahr erfahrener, konzentrierter, hat sich mental stark weiterentwickelt."- "Die Formel 1 ist natürlich weit weg ein Thema, für jeden dieser Jungs. Aber es spielt im täglichen Arbeiten und denken noch keine Rolle."- "Wir möchten, dass Mick die breitestmögliche Ausbildung als Rennfahrer bekommt, die er dann später hoffentlich sehr gut nutzen wird."SID xam tkWeitere Informationen:Misano (SID) Er hat die blonden Haare und die blauen Augen seiner Mutter, doch wenn Mick Schumacher in sein Formel-4-Auto steigt, erinnert alles an seinen berühmten Vater. Beim Auftakt der italienischen Formel-4-Meisterschaft in Misano fuhr der 17-Jährige allen davon und zeigte dabei das, was einst Michael Schumacher zum König der Rennfahrer machte. "Er hat Biss, Ehrgeiz und dieselbe Leidenschaft wie sein Vater", schrieb Tuttosport: "Sein Weg ist noch lang, aber vieles deutet darauf hin, dass die Schumacher-Dynastie durch ihn eine Fortsetzung findet."Vor allem die Art und Weise, wie Schumacher junior sich durchsetzte, bestätigte die vielen Vorschusslorbeeren, die ihn seit seinem Wechsel von Amersfoort Racing zum italienischen Prema Power Team begleiten. Im ersten Rennen erwischte er von Platz zwei einen guten Start, wurde aber von Pole-Setter Marcos Siebert (Argentinien/Jenzer-Motorsport) in einer grenzwertigen Attacke auf den Randstreifen gedrängt. Schumacher hielt nicht ungestüm dagegen, ließ sich aber dennoch nicht abschütteln und blieb in Sieberts Rückspiegel. In der vierten Runde übernahm der Deutsche dann die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab.30 Minuten vor Beginn des zweiten Rennens wurde die Strecke an der Adriaküste von sintflutartigen Regenfällen nahezu unter Wasser gesetzt, der Start erfolgte deshalb hinter dem Safety Car. Als dieses das Rennen freigab, fuhr Pole-Mann Schumacher seinen zweiten Tagessieg auf der abtrocknenden Strecke souverän nach Hause. Die eher ungünstigen äußeren Bedingungen hatten ihm überhaupt nichts ausgemacht: "Ich mag es trocken, ich mag den Regen, ich liebe es einfach zu fahren." Auf den Champagner bei der Siegerehrung verzichtete er und schaffte stattdessen die beiden Flaschen höchstpersönlich zu seinen Mechanikern: "Sie haben einen unglaublichen Job gemacht."Mick Schumacher liebt nichts mehr als das, was er seit seinen Kindertagen tut. Über die klassische Ausbildung im Kart führte sein Weg Anfang 2015 in die Formel 4, in der er nun ein weiteres Lehrjahr absolviert. "Wir glauben, es ist eine sehr gute Entsc
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